Ji Yoon BAK aus Südkorea
Zufriedenheit mit den Schuleinrichtungen: Es gibt etwa drei bis vier Klassenzimmer, die alle geräumig und angenehm sind und stets sauber gehalten werden. Die Reinigung und Instandhaltung der Einrichtungen scheint fast täglich zu erfolgen. Außerdem ist es dort, abgesehen vom Sommer (Juli und August), nicht überfüllt mit Schülern. Das WLAN funktioniert gut.
Lage der Schule: Die Schule befindet sich in Bundoran, einem kleinen Ort im County Donegal. Das Schulgebäude selbst ist etwa 15 Minuten zu Fuß vom Ortszentrum entfernt, mit dem Fahrrad dauert es etwa 5 Minuten. Da die Schule den Schülern kostenlos Fahrräder ausleiht, ist es bequem, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
Nationalitätenverteilung: In der Hochsaison von Juli bis August kommen viele Schüler aus Europa für zwei bis vier Wochen zum Lernen hierher. Vor allem kommen Schüler aus Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland, und in letzter Zeit nimmt auch die Zahl der brasilianischen Schüler zu. Die brasilianischen Schüler kommen meist wie die koreanischen Schüler für einen Langzeitkurs, und in der Nebensaison sind zwar proportional gesehen vor allem brasilianische Schüler vertreten, aber man muss sich wohl keine großen Gedanken über die Nationalitätenverteilung machen. Da ich der einzige Asiate bin, muss ich 24 Stunden am Tag Englisch sprechen, sodass sich meine Englischkenntnisse zwangsläufig verbessern.
Zufriedenheit mit dem Freizeitprogramm (Social Activities): Jeden Dienstag und Donnerstag bietet die Schule Aktivitäten nach dem Unterricht an, an denen die Schüler sehr zahlreich teilnehmen. Es gibt reichlich Gelegenheiten, sich zu treffen und gemeinsam Spaß am Englischsprechen zu haben, und auch in der Freizeit gehen wir zusammen in Kneipen oder an den Strand. Zu den Aktivitäten nach dem Unterricht gehören Sportarten wie Volleyball, Reiten, Surfen und Spaziergänge sowie kulturelle Angebote wie Brettspiele, Musikkonzerte und Kneipenbesuche. Da professionelle Koordinatoren die Aktivitäten der Schüler fördern und stets für gute Stimmung sorgen, muss man sich als Neuling überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie man Freunde findet. Außerdem gibt es jeden Samstag einen Ausflug ins Umland. Man besucht kulturelle Sehenswürdigkeiten in den umliegenden Städten und hat zwei bis drei Stunden Freizeit. Das Beste daran ist, dass all das kostenlos ist und somit keinerlei Kosten entstehen. Ich kann mit Stolz sagen, dass die Nachmittagsaktivitäten hier besser organisiert sind als an allen anderen Schulen, die ich besucht habe.
Zufriedenheit mit Lehrern und Unterricht (Teacher & Class): Da die Schule klein ist, gibt es nicht viele Lehrer. Da die Schule erst seit letztem Jahr Langzeitkurse anbietet, gab es im März, als ich meinen Kurs begann, nur eine Klasse. Aber jetzt ist Hochsaison und es kommen viele brasilianische Freunde für Langzeitkurse, sodass es mittlerweile mehr als drei Klassen gibt. Ich habe allerdings fünf Monate lang immer bei demselben Lehrer gelernt, daher kann ich nicht über alle urteilen, aber der Lehrer in meiner Klasse ist wirklich gut. Er hat viel Unterrichtserfahrung und gestaltet den Unterricht so, dass man das Gefühl hat, über verschiedene Themen zu kommunizieren (?) und zu diskutieren, was den Unterricht interessant macht. Ganz selten redet er vielleicht etwas zu viel, aber wenn man das positiv sieht, hat es meiner Meinung nach geholfen, mein Hörverständnis zu verbessern. Ich habe an anderen Schulen Lehrer getroffen, die sich zu sehr an das Lehrbuch hielten oder keine klaren Antworten auf die Fragen der Schüler geben konnten. Im Vergleich dazu ist er ein überaus kompetenter Lehrer. Jetzt, nach fünf Monaten, höre ich von meinem Umfeld, dass sich mein Englisch stark verbessert hat.
Aktivitäten nach der Schule (What you do after school): Meistens ruhe ich mich aus oder arbeite in einem Nebenjob, dienstags, donnerstags und samstags nehme ich am Freizeitprogramm teil. Bei schönem Wetter veranstalten wir mit Freunden Grillpartys am Strand und gehen abends in eine Kneipe. Ansonsten verbringe ich die Zeit damit, meine eigenen Dinge zu erledigen.
Monatliche Lebenshaltungskosten (einschließlich Miete): Für die Miete zahle ich etwa 240 Euro im Monat; zusammen mit den Kosten für Essen, Strom und sonstigen Nebenkosten gebe ich etwa 400 Euro aus. Es ist definitiv viel günstiger als das Leben in der Stadt.
Allgemeine Zufriedenheit mit der Schule:
Vorteile – Da es sich um eine Schule in einem kleinen Dorf handelt, findet der Unterricht in kleinen Klassen statt. Bei Schwierigkeiten hilft die Schule auch bei kleinen Dingen sehr. Das Feedback zum Unterricht ist gut. Im Vergleich zu anderen Orten herrscht eine Atmosphäre, in der man leicht Kontakt zu Muttersprachlern knüpfen kann. Da die Gegend naturverbunden und für das Surfen bekannt ist, ist sie besonders im Frühling und Sommer ein romantischer Ort.
Nachteile – Von Winter bis zum frühen Frühling gibt es sehr starken Wind und Regen, und das Dorf selbst ist sehr ruhig. Da es sehr ländlich ist, kann das Leben eintönig werden. (Meiner Meinung nach) Es gibt nicht viele Kurse und keine separate Prüfungsvorbereitungsklasse. Stattdessen besucht man einen Kurs, in dem Prüfungsvorbereitung und Allgemeinwissen gemischt sind.





